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Benatzky-Fieber

11. September @ 19:00 - 20:30

kostenlos

Benatzky-Fieber

Ralph Benatzky und die Operette «Im weissen Rössel» sind weltbekannt. Im Leben des Lyrikers, Humoristen, Sittenschilderers und vor allem Musikers und Komponisten gibt es aber weitaus mehr. Mit der kleinen Benatzky-Revue «Im Club Herz&Schmerz» erhalten Sie einen weitgefächerten Blick auf den Menschen Ralph Benatzky.

 

Zum Stück:

Im kleinen Kultur-Club «Herz&Schmerz» trifft man sich um Zeitung zu lesen oder einfach um mit Gleichgesinnten zu plaudern, aber auch um kleine Kulturveranstaltungen zu geniessen. Ein Stammgast des Hauses hatte vor geraumer Zeit den Nachlass von Ralph Benatzky zur Archivierung erhalten. Zusammen mit der Wirtin, dem Pianisten und einigen anderen Stammgästen wurden Kostproben dieses umfangreichen Schaffens zu einer kleinen Benatzky-Revue zusammengestellt. Es wird gelacht, geträumt, geschäkert, philosophiert, gesungen und musiziert! Dazwischen erfährt der Zuschauer Sequenzen und Episoden aus dem Leben des Lyrikers, Humoristen, Sittenschilderers und vor allem Musikers und Komponisten, der uns weit mehr als seine bekannte Operette «Im weissen Rössl» hinterlassen hat.

 

Mitwirkende:

Franca Basoli studierte Schauspiel und Gesang in Zürich, Bochum und Köln. Sie stand als Schauspielerin und Sängerin in über sechzig Produktionen auf der Bühne und in mehr als dreissig Filmen für Kino- und Fernsehen vor der Kamera. Ausserdem inszenierte sie als Regisseurin rund dreissig Theaterstücke, Musicals und Musiktheater. Sie war künstlerische Leiterin des Miller‘s Studios Zürich, des Theätre de Poche in Biel und der Tellspiele lnterlaken.

www.francabasoli.ch

 

Alexandra Prusa: Zürich HGKZ, eidg. Grafik-Diplom. Hamburg: Schauspiel Ausbildung, parität. Abschluss, Anfänger-Engagement am Schauspielhaus Hamburg. New York: Jazz-Studien. Buenos Aires: Tanz- und Gesangsausbildung in Tango Argentino, bis heute regelmässiges Arbeitsfeld. Internationale Festivals, Schauspielhaus Zürich, Theater Spektakel, Gessnerallee, Winkelwiese, Rigiblick usw. Fernseharbeiten u.a. ZDF, ARD, SRF, sowie Rollen in zahlreichen Kinospielfilmen. www.international-actors.de

www.alexandra-prusa.ch

 

Samuel Tobias Klauser: Der Luzerner wechselte nach mehreren Jahren klassischer Gesangsausbildung ins Musicalfach und schloss nach seiner Vorbereitung an der Musicalfactory Luzern an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München seine Ausbildung ab. Neben seiner Weiterbildung am Lee Strasberg Theatre and Film Institute in New York war er in verschiedensten Produktionen in der Schweiz, Österreich und Deutschland zu sehen.

www.samuelklauser.ch

 

Lorenzo Edoardo Pedrocchi liess sich an der StageArt Musical & Theater School in Zürich zum Musicaldarsteller ausbilden und entwickelte seine Stimme im Rahmen von Meisterkursen bei Helga Westmark (DK) und Paul Phoenix (GB) weiter. Er war Teil der Liechtensteinischen Musical Company, und stand in Produktionen von ZDF und SRF vor der Kamera. Als Sänger in verschiedenen Formationen blickt er auf vielbeachtete Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz zurück.

 

Hubert Steiner entdeckte schon in frühen Jahren die Musik als sein wichtigstes Betätigungsfeld. Nach seiner Lehrerausbildung und Lehrtätigkeit widmete er sich immer mehr der Musik. So spielte er in einem klassischen Orchester Violine. Weitere Instrumente wie Bass, Gitarre, Piano, Saxophon kamen dazu und die Stilrichtungen erweiterten sich von der klassischen Musik zum Jazz bis hin zu alpiner Weltmusik.

 

Esther Huss lebt und arbeitet in Zürich als freie Theatermacherin und Kostümbildnerin. Durch Zweitausbildung und Weiterbildungen in verschiedenen Theatersparten wie Pantomime und Maskenspiel der «Commedia dell‘arte», sowie Regie und Produktionsleitung entstanden immer mehr eigene Texte und Theaterprojekte, meist ausserhalb von festen Theaterstrukturen.

www.kulturatelier-u4.ch

 

Ralph Benatzky

Hintergrund und Biographisches

* 5. Juni 1884 in Mährisch-Budwitz, Altösterreich, nahe der tschechischen Grenze

† 16. Okt. 1957 in Zürich, Schanzengasse 10, Nähe Bahnhof Stadelhofen

Zwischen 1919 und 1946 schrieb Ralph Benatzky regelmässig Tagebücher; für Biographen eine sehr aufschlussreiche Angewohnheit. So erschienen in den letzten Jahren auch mehrere Bücher zum Leben und Schaffen von Benatzky. Eine weitere Fundgrube ist der von Benatzky selbst verfasste, biographisch gefärbte Roman, «In Dur und Moll», erschienen im Verlag der Greif in Wiesbaden. Nach dem Abitur und einer (ungeliebten) Militärausbildung, folgten Studien in Musik am Konservatorium in Prag, der Germanistik in Wien und der Musik in München. In Wien doktorierte er 1910 in Philosophie. Um Geld zu verdienen, schlug er sich als Dolmetscher, Reisebegleiter, Sekretär und Kurdirektor durch. Zwischendurch schrieb er Chansons und mit 28 Jahren die ersten zwei Operetten; weitere folgten. 1930 wurde seine berühmteste Operette «Im weissen Rössl» uraufgeführt. Er war Mitbegründer mehrerer Musik-Kabaretts, schrieb Filmmusik und für Zarah Leander komponierte er «Yes Sir» und «Ich steh‘ im Regen».

 

Ralph Benatzky war drei Mal verheiratet: In München begegnete er der Kabarettistin und Chansonette Fedi Ferand und heiratete sie 1909. Bereits 1914 liess sich das Paar wieder scheiden. 1914 lernte Benatzky Hedwig Fischer (1884–1929) kennen, die sich den Künstlernamen Josma Selim gab. Im selben Jahr heirateten die beiden. Für anderthalb Jahrzehnte waren sie privat und künstlerisch unzertrennlich, und machten gemeinsam unzählige Programme und Tourneen. 1929 starb Josma Selim. Ende der zwanziger Jahre wurde die Tänzerin Melanie (Mela) Hoffmann (1905 –1983) nach Berlin verpflichtet. Dort lernte sie den um 20 Jahre älteren Ralph Benatzky kennen. Er nannte sie, ihrer schönen, dunklen Augen wegen, «Kirschi». 1930 heiratete er Melanie, die Jüdin war. Die politische Entwicklung in Deutschland machte auch diesem Paar Angst, und sie zogen in die Schweiz, nach Thun. Zweimal emigrierten Melanie und Ralph Benatzky nach Amerika. 1938 mit einem Vertrag der MGM-Filmstudios in der Tasche. Er erhielt jedoch keine Filmaufträge, und sie kehrten nach Thun zurück.1940 versuchten sie es nochmals in New York. Er dirigierte dort sein eigenes Radioorchester und übersetzte englische Texte ins Deutsche (z. B. «Porgy and Bess»; Erstaufführung 1950 in Zürich). So richtig Fuss fassten die Benatzkys jedoch nie in Amerika. 1948 kehrten sie zurück nach Thun und liessen sich später in Zürich nieder. Zuerst wohnten sie im Weissen Schloss in der Enge, anschliessend an der Schanzengasse 10, oberhalb des Bahnhofs Stadelhofen. 1957 starb Ralph Benatzky in Zürich.

 

Quellennachweis: «Es muss was Wunderbares sein: Ralph Benatzky – Zwischen Weissem Rössl und Hollywood» von Fritz Hennenberg, Paul Zsolnay Verlag. Mündliche Überlieferungen von Marcel Meier.

Flyer Benatzky Fieber 11. Sept. 2021, 19.00 Uhr

Details

Datum:
11. September
Zeit:
19:00 - 20:30
Eintritt:
kostenlos
Website:
www.benatzky.ch

Veranstalter

Salon Benatzky Classics
Telefon:
+41 55 251 55 55
E-Mail:
info@benatzky.ch
Website:
https://benatzky.ch/konzertraum

Veranstaltungsort

Salon Benatzky, Werkstrasse 43a, 8630 Rüti
Werkstrasse 43a
Rüti, Zürich 8630 Schweiz
+ Google Karte
Telefon:
+41 55 251 55 55
Website:
www.benatzky.ch

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